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Ketogene Diät Nebenwirkungen

Ein großes Thema in der ketogenen Ernährung sind die Nebenwirkungen die eintreten können. Neben den zahlreichen Vorteilen in der ketogenen Ernährung, gibt es auch ein paar Nachteile. Viele lassen sich dadurch abschrecken und probieren es nicht einmal mit der ketogenen Diät oder Low Carb.

Geht man nüchtern an dieses Thema heran, wird man feststellen, dass jede Ernährungsform ihre Nebenwirkungen und Risiken birgt. Sobald Ernährungsformen in ein Extrem gehen, wie z.B. die Vegane Ernährung, wo gänzlich auf Fleisch verzichtet wird oder die Low Fat Variante, wo Fette Mangelware sind, muss der Körper sich radikal umstellen.

Ein solche Umstellung bringt natürlich Nebenwirkungen mit sich, diese sind aber eher als Begleiterscheinungen anzusehen, die nach der Umstellung wieder verschwinden sollten. Danach sollten die positiven Effekte jeder Ernährungsform zu Tage treten. Genauso, verhält es sich mit den Nebenwirkungen der ketogenen Diät, diese natürlich auch von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein können.

Ich möchte natürlich darauf hinweisen, dass für gesunde Menschen die ketogene Ernährung absolut unproblematisch ist. Sollten gesundheitliche Einschränkungen bestehen, ist es auf jeden Fall ratsam, vor der Umstellung auf ketogen, einen Arzt zu konsultieren.

Begleiterscheinungen und Nebenwirkungen der ketogenen Diät

Eine Nebenwirkung während der Einleitungsphase in der ketogenen Diät ist, die Verdauung bzw. der Stuhlgang. Wie man sich schon denken kann, muss der Magendarm Trakt nun andere Nahrungszusammensetzungen verarbeiten, dass kann zu Durchfällen oder Verstopfung führen.

Müdigkeit und Kopfschmerzen können in den ersten Tagen etwas zu schaffen machen, allerdings sollte man diese Symptome auch als positives Zeichen ansehen. Da sie ein Signal dafür sind, dass etwas im Körper passiert und sich der Organismus umstellt.

Außerdem kann die sportliche Leistungsfähigkeit in den ersten Tagen abnehmen, dass sollte sich aber bald in einen gegenteiligen Effekt umwandeln.

Eine milde Nebenwirkung ist die Veränderung des Mund- und Körpergeruchs, dieser wird oft als süsslich oder fruchtig bezeichnet. Diese Nebenwirkung tritt nur auf, wenn der Körper sich bereits in der Ketose befindet. Viel trinken, idealerweise Wasser, kann das Problem beseitigen.

Dein Körper braucht ca. 7 Tage um die Umstellung zu bewerkstelligen.

Wirkliche Langzeitstudien gibt es noch nicht, oft wird auch von Nierensteinen gesprochen. Laut Experten, besteht dieses Risiko bei der normalen ketogenen Ernährung nicht. Erst wenn der Proteingehalt massiv nach oben geschraubt wird, besteht eine erhöhte Gefahr von Nierensteinen.

Dies ist in der Bodybuildingszene eher ein Problem, da dort gleichzeitig Muskelmasse erhalten oder besser noch aufgebaut werden soll. Um dieses Ziel zu erreichen ist ein hoher Anteil an Proteinen in der Ernährung notwendig.